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Die von ALLERGIE-IMMUN entwickelte "Theorie" ist keine wissenschaftlich verifizierte/ derzeit verifizierbare Theorie. Aus diesem Grund liegt auch keine Wissenschaftlichkeit im eigentlichen Sinne vor.
Die Thesen des Forscher-Teams um Heinz Grundmeyer mögen vielleicht noch nicht wissenschaftlich belegt sein – doch sind sie auch keineswegs widerlegt.
Die aufwww.allergie-immun.de angebotene Information dient zur Unterstützung und nicht als Ersatz der Beziehung zwischen dem Patient / Webseitenbesucher und seinem Arzt.
Information bestimmt das Originäre eines Atoms (Zeilinger, 2005). Mithin sind Moleküle, Zellen, Gewebe, Organismen und alle weiteren Strukturen, die sich hieraus ergeben, durch die ihnen innewohnende Information geprägt. Ein Teil dieser Information wird eukaryontischen Organismen in Form des Cytoplasmas der Eizelle mitgegeben, der andere Teil ist in der DNS des Zellkerns gespeichert. Die Frage, wie diese Information gespeichert und umgesetzt wird, ist nach wie vor Gegenstand der Forschung.
In Organismen wird Information sowohl molekular als auch nicht‑molekular (in Form elektromagnetischer Vorgänge) gespeichert und transformiert. Die nichtmolekulare Informationsübertragung in Organismen erfolgt über Photonen, den "Wechselwirkungsquanten" (Heim, 1989; Dröscher und Heim, 1996) des elektromagnetischen Spektrums. Das elektromagnetische Spektrum umfasst einen Frequenzbereich von 1020 Hz und besteht aus für uns sichtbaren Photonen (Licht) und unsichtbaren ("dunklen") Photonen. Photonen sind masselos, dennoch übertragen sie Energie und Information. Es gibt ~ 1o9‑mal mehr Wechselwirkungsquanten (Bosonen und Photonen) als massebehaftete Quanten (Nucleosomen: Elektronen, Protonen, Neutronen) (Heim, 1989; Dröscher und Heim, 1996). Mithin sind auch in unserem Körper weit mehr Photonen zugegen als Nucleosomen. Ihre energetischen und informativen Eigenschaften machen die Photoneu zu einem universell verwendbaren Steuerungs‑ und Ordnungselement in der Biologie.
Zelluläres Licht entsteht zum Teil über Sauerstoff‑Radikale
Organismen benutzen nicht nur Photonen, sie geben auch solche über ihre Oberfläche ab. Die Mengen sind allerdings sehr gering. Sie können objektiv mit speziellen physikalischen Detektoren erfasst werden. Das von Organismen abgegebene Licht ist mit speziellen Photodetektoren erfassbar, Photomultipliern oder ‑ neuerdings ‑ über eine emCCD‑Kamera. Für den IR‑Bereich stehen ebenfalls hochsensible Kameras zur Verfügung (Schlebusch et al., 2005). Ein Teil des zellulären Lichtes entsteht über Sauerstoff‑Radikale, die im Zuge der Atmung gebildet werden. Allerdings bildet das von Organismen abgegebene Licht ein spektrales Kontinum. Hierzu trägt bei, dass die Umsetzung chemischer Bindungen mit Licht im Bereich von 160 nm bis 950 nm bzw. 15.300 nm verbunden ist (Wilden und Karthein, 2001) und die Zelle als Hohlraumresonator aufgefasst werden kann (Popp, 1984).
Jede biologische Art besitzt ein spezifisches elektromagnetisches Spektrum. Dieses kann, nach Art eines Radioempfängers, detektiert werden. Die Frequenzen werden mit zunehmender Entwicklung von Organismen im Laufe der Evolution zahlreicher und höher frequenter. Die Resonanzfrequenzen humanpathogener Organismen liegen beispielsweise bei 77 bis 900 kHz, die Resonanzfrequenzen des Menschen liegen dagegen zwischen 1. 520 kHz und 9.480 kHz (Clark, 1997). Damit lassen sich humanpathogene Endoparasiten durch elektrifizieren des Blutes unschädlich machen, ohne das menschliche System nachhaltig zu schädigen (Clark, 1997; Gill und Beck, 2005).
Wechselwirkung von Photonen und Molekülen nachgewiesen
Die biophysikalische Forschung hat mittlerweile die Wechselwirkung von Photoneu und Molekülen auf der Ebene der Proteine und der DNS nachgewiesen. Beispielsweise liegt die optimale Frequenz zur Aktivierung der K 1 ‑Pumpe in der Meinbran bei 1 kHz, die optimale Frequenz zur Aktivierung der Na'‑Pumpe in der Meinbran bei 1 MHz (Tsong, 1989); die optimale Feldstärke zur Aktivierung beider Pumpen liegt bei 2 0 kV/cm. Somit besitzen bestimmte Membranenzyme und Rezeptoren die Fähigkeit, elektrische Signale definierter Frequenz und Amplitude zu erkennen und darauf zu reagieren.
"Prinzipiell ist jede Proteinklasse daran angepasst, eine schwingende Kraft definierter Frequenz und Stärke zu erzeugen und darauf zu reagieren" (Tsong, 1989).
Auf der DNS‑Ebene kann die Induktion der Proteinsynthese nicht nur molekular, sondern auch nicht‑molekular über definierte elektromagnetische Frequenzen entsprechender Intensität erfolgen:
HSP‑70 kann durch Hitze oder durch elektromagnetische Frequenz induziert werden
Beispielsweise kann das Hitzeschockprotein HSP‑70 von einem Hitzeschockfaktor induziert werden. Der Hitzeschockfaktor ist ein timeres Protein, das im Zytoplasma aus einem Monomer entsteht, wenn eine Zelle oder ein Organismus einer bestimmten kritischen Temperatur ausgesetzt wird. Das Trimer wird in den Zellkern transportiert, wo es an die Promoter‑Region des entsprechenden Hitzeschock‑Gens bindet. Der Komplex aus trimerem Transkriptionsfaktor und Promoter wird durch die RNSPolymerase erkannt. Ein 17 Basenpaar langes Segment im Promoter im Bereich der Nukleotidsequenz ‑107 bis ‑68 wird geöffnet, danach startet die RNS‑Polymerase. Es entsteht die mRNS. Diese wird prozessiert, d.h. die Introns werden herausgeschnitten und danach die Exons wieder zusammengefügt. Anschließend wird die mRNS in das Zytoplasma transferiert wo sie an den Ribosomen in das HSP‑70 Protein umgeschrieben wird.
Das HSP‑70 Stressprotein kann allerdings auch über eine elektromagnetische Frequenz von 30 bis 100 Hz (bei 3 mV/cm) induziert werden (Wei et al., 1990). Die elektromagnetischen Felderwirkenhierbei mit Energiedichten, die um 14 Größenordnungen geringer sind, als die erhöhter Temperaturen (Blank und Goodman, 2 004). Die Empfänger für dieses Signal bestehen aus mehreren CTCT‑Einheiten in der Promoter‑Region des HSP‑70‑Gens im Bereich der Nukleotidsequenzen ‑230 bis ‑160 (Lin et al., 2001).
DNS leitet elektrisch
Die Proteinsynthese in Muskeln wird von zwei Proteinen reguliert (Myogenin und Myo D). In nervenlosen Muskeln ist die Myogenin und Myo D‑Synthese hoch. Einhundert Hz‑Pulse von 1 Sekunde Dauer, die alle 100 Sekunden über sechs Tage verabreicht werden, unterdrücken die Synthese von Myogenin und Myo D ebenso wie die normale Nervenwirkung (Pette und Vrbova, 1992). Das Abschalten der elektrischen Anregung führt zur Transkription der Proteine. Schnelle Muskeln werden von 100 Hz beeinflusst, langsame Muskeln von 10 Hz (Pette und Vrbova, 1992). Die Veränderung der Proteinzusammensetzung verläuft vermutlich über die Aktivierung unterschiedlich kodierender DNS‑Regionen. Die Wirkung elektromagnetischer Felder auf die DNS wird über ihre elektrischen Eigenschaften erklärt:
Die DNS ist elektrisch leitend. Elektromagnetische Felder beschleunigen sich bewegende Elektronen. Die Geschwindigkeit von Elektronen in der DNS wird auf v = 10' in/ sec geschätzt (Wan et al., 1999). Ähnliche Geschwindigkeiten ergeben sich aus den Flimmergeschwindigkeiten in einem Netzwerk von Wasserstoffbrücken (Nanometer/Picosekunden) (Fecko et al., 2003). Die angenommene Kraft führt zu einer Beschleunigung von etwa 101 m/sec für ein Elektron. Diese ist in der Lage, die H‑Brücken zwischen den Nucleotiden der Doppelstrang DNS im Bereich eines Tetranukleotids der Art CTCT zu öffnen, womit diese Region für die RNS‑Polymerase zugänglich wird, also das Gen abgelesen wird.
Dauernder Informationsaustausch
Proteine sind Sender und Empfänger elektromagnetischer Strahlung und könnten mit dem elektromagnetischen System der DNA in direkter Verbindung stehen, so dass ein dauernder Informationsaustausch möglich ist. Im Zuge dieser Vorgänge ist auch mit der Emission von Licht zu rechnen, das regulierend in chemische Reaktionen eingreift, möglicherweise aber auch in strukturbildende Prozesse.
Die DNS einer diploiden menschlichen Zelle (Körperzelle) besteht, wenn man die in ihr enthaltene DNS aus den Chromosomen entnehmen, entspiralisieren und aneinanderlegen würde, aus zwei ca. 1 Meter (exakt 2 x 0,96 in) langen Doppelsträngen, was einer Anzahl von 2 x 3,2 109 Nukleotiden entspricht. Lediglich 1 bis 2% dieser Menge kodiert für Proteine. Zahlreiche andere Eigenschaften unseres Organismus sind auf den restlichen 98 bis 99% der DNS kodiert, also auch die Gene für Gestalt. Die Gene, die für Gestalt kodieren, die sekundären Gene, dürften sich grundlegend von den Genen unterscheiden, die für Proteine kodieren, den primären Genen (vgl. Gariaev et al., 200 1). Den für Gestalt kodierenden Genen wird eine ordnende Funktion beigemessen, d.h. von ihnen wird angenommen, dass sie die Proteine der zellulären Mikrostrukturen in eine bestimmte Anordnung bringen. Dies ist möglich, wenn die sekundären Gene elektromagnetischer Natur sind, also aus elektromagnetischen Feldern bestehen, in denen sich die dipolartigen Proteinmoleküle anordnen können. Einen Hinweis auf diese Art der Wirkung bieten möglicherweise morphologische Veränderungen von Pflanzen und Tieren, die über eine bestimmte Zeit unter elektrostatischen Feldern gehalten werden.
Jede Zelle kann mit jeder anderen Zelle kommunizieren
jede Zelle enthält die Gesamtmenge der DNS, wie Klonierungsexperimente zeigen. Körperzellen sind spezialisierte Zellen, d.h. von der Information, die auf der DNS gespeichert ist, wird nur ein Teil abgerufen. Da dennoch die Gesamt‑DNS beibehalten wird, hat das System die Struktur eines holographischen Bildes, bei dem jeder Bildpunkt die Gesamtinformation des Bildes trägt. Die Synthese der gesamten DNS einer Zelle während der Mitose findet ihre Rechtfertigung in der Aufrechterhaltung der holographischen Struktur des Ganzen. Damit kann jede Zelle in Echtzeit mit jeder anderen Zelle kommunizieren. Die gleichzeitige Kommunikation in allen drei Richtungen des Raumes kann nur nonlokal und mit kohärenter Strahlung (vgl. Li et al., 1983) geführt werden.
Über diese sehr direkten Wechselwirkungen zwischen Proteinen und elektromagnetischen Feldern hinaus sind weitere übergeordnete elektromagnetische Felder in Betracht zu ziehen, wie sie sich z.B. im Rahmen der Chakren und Akupunkturpunkte manifestieren.
Aus den wenigen Beispielen ergibt sich bereits jetzt, dass das Studium des Spektrums elektromagnetischer Frequenzen im Menschen zahlreiche therapeutische Möglichkeiten für eine nicht‑invasive, ganzheitliche Therapie eröffnet.
Quelle: ©Zeitschrift NATUR-Heilkunde, JOURNAL für die Ganzheits-Medizin, Nr. 3/2007
* Nach dem deutschen Heilmittelwerberecht § 3 weisen wir darauf hin: Bei der Behandlungsmethode REGU-Immun-Therapie handelt es sich um ein Verfahren der alternativen Medizin, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt ist. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethode der REGU-Immun selbst.
